Tuesday, May 31. 2005
... findet man im Bahnlog von Niels Lehmkuhl. Viele schöne Bilder mit viel Bahn, aber auch solche Perlen mit viel Landschaft und etwas Bahn:
Fazit: Absolut sehenswert.
Monday, May 30. 2005
In praktisch allen Medien wird (oder wurde bis zum Verfassungsreferendum in Frankreich) darüber diskutiert, ob die angekündigten Neuwahlen ohne Verfassungsbruch durchführbar wären. Eigentlich wollte ich die unterschiedlichen Theorien mal etwas verständlich zusammenstellen, aber Uwe Tetzlaff ist mir zuvorgekommen.
Meiner Meinung nach ist sein Artikel auch für Nichtjuristen gut verständlich und sehr lesenswert. danach weiß man, worum es eigentlich geht.
... und das ist auch gut so. Aber immerhin bin ich nur ein mittelmäßiger Nerd:
(Link via Zugschlus und Mela.)
... heißt ein Quartett einer mittlerweile als Grafikerin arbeitenden Volljuristin, die auf diese Weise zeigen möchte, daß Jura gar nicht immer trocken sein muß. Nett gemacht, finde ich.
(Link via Spiegel online.)
Tuesday, May 24. 2005
Der Spiegel berichtet sehr subjektiv und lesenswert von den Eindrücken eines Schweiz-Ausflüglers, die sich durchaus mit meinen (wenn auch bislang seltenen) eigenen Eindrücken decken. Ob diese Gesellschaft so erstrebenswert ist, trotz unübertroffenem Eisenbahnsystem und schöner Landschaft?
Monday, May 23. 2005
Wie bereits angedroht, folgen hier jetzt die wenigen Bilder aus der Knips-Serie, die ich mich vorzuzeigen traue. Ein paar sind schlicht verwackelt oder falsch belichtet (die Lichtverhältnisse waren schwierig, und ich nur mit einer einfachen Fixfocus-Kompaktkamera ohne irgendwelche Einstellmöglichkeiten und ohne Stativ unterwegs), ein paar sind uninteressant.
Continue reading "Take the long way home - Teil 2"
Kristian schreibt über die Verwendung der eigentlich dafür untauglichen IP-Adresse als Identifizierungsmerkmal - mangels einer bessern Möglichkeit in vielen Fällen - und kommt zu dem Schluß, daß das immer noch besser ist als ein Chipkarten-Personalausweis als "Zündschlüssel".
Ich bin mir da mittlerweile nicht mehr so sicher. In Anbetracht der immer lästiger und zumindest potentiell gefährlicher werdenden Würmer, die sich unter anderem durch ungesicherte Rechner mit ungeeigneten Betriebssystemen und ungeschulten Benutzern verbreiten (und mit denen meiner Meinung nach bislang noch kein wirklich ernsthafter Angriff gefahren wurde - obwohl das Potential dafür da draußen im Netz längst vorhanden sein dürfte), hat ein nur nach zuverlässiger Authentifizierung benutzbarer Rechner doch einen deutlichen Charme.
Und ja, ich sehe die datenschutzrechtlichen Probleme durchaus, und ich habe schon am eigenen Leib erfahren, warum Anonymität mitunter nötig und häufig erstrebenswert ist. Aber in meinen Augen sind "Anonymität" und "Datenvermeidung" keine absoluten Ziele, denen sich alles andere unterzuordnen hat, sondern Teil einer Abwägung. "Ermittlung von Verursachern" ist ebenfalls ein legitimer Teil dieser Abwägung, ebenso wie "Störungseingrenzung", "Leistungsberechnung" und noch viele andere Dinge. Und ganz offen: Ich glaube nicht, daß ich ein völlig anonymes Netz will.
Wednesday, May 18. 2005
Das Lummaland (Links via Hugo) berichtet über das drohende Ende einer beliebten Kartoffelsorte. Schuld ist nicht etwa der Treibhauseffekt oder veränderter Kundengeschmack, sondern vielmehr das Auslaufen des Sortenschutzes für die Sorte. Der bisherige Inhaber des Sortenschutzes hat lieber die Zulassung zurückgegeben, ohne die niemand sonst diese Kartoffelsorte kultivieren darf, als anderen die Möglichkeit der Nachzüchtung zu geben.
Ich frage mich mehrere Dinge: Wie verbohrt und egoistisch muß man sein, um nach 30 Jahren exklusiven Nutzungsrechts lieber eine beliebte Sorte spurlos verschwinden zu lassen, als sich der Konkurrenz zu stellen? Warum gibt es keinen Mechanismus in den entsprechenden Gesetzen, der so etwas verhindert (etwa indem jedermann die Möglichkeit gegeben wird, eine Zulassung für diese Sorte zu beantragen, wenn der ursprüngliche Züchte nicht mehr will)? Und: Warum müssen Kartoffeln überhaupt zugelassen werden, bevor sie angebaut werden dürfen?
Das Dagbok der wortwerkstatt.at weist darauf hin, daß immer noch ein eklatanter Mangel an Katzencontent in Weblogs herrscht.  Auch ich bin der Meinung, daß dem abgeholfen werden sollte, und unterstütze deshalb die Kampange für mehr Katzencontent in Weblogs.
Auch wenn es heutzutage (und wohl schon seit längerer Zeit) modern ist, auf "die faulen Lehrer" zu schimpfen, ich bewundere sie. Zumindest diejenigen, die ihren Beruf wirklich ernst nehmen, und das sind meiner Meinung nach trotz aller Lästereien ziemlich viele. Ganz besonders bewundere ich diejenigen von ihnen, die mit ganz jungen Schülern zu tun haben, oder mit behinderten Kindern - oder mit beiden.
Heute Morgen hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, solche Pädagogen bei der Arbeit zu beobachten. In Kinderhaus gibt es ein Schulzentrum mit (unter anderem) einer Grundschule für hörbehinderte Kinder. Eine Klasse dieser Schule stieg in meinen Bus ein, anscheinend unterwegs zu einem Klassenausflug. Nun sind schon normal hörende Grundschulkinder häufig sehr lebhaft und dabei etwas lauter, und für Kinder, die sich selbst nicht richtig hören können, gilt letzteres natürlich umso mehr. Mir wäre bei dieser Rasselbande spätestens nach fünf Minuten der Gelduldsfaden gerissen, aber die drei begleitenden Lehrer schafften es irgendwie, die Kinder zu bändigen, ohne dabei laut werden zu müssen und ohne die Kinder mehr als nötig einzuschränken.
Hut ab vor dieser Leistung.
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