Wer immer noch denkt "Ich bin doch kein Terrorist und habe nichts zu verbergen, also betreffen mich
völlig paranoid überzogeneerhöhte Sicherheitsmaßnahmen zur
BürgerkontrolleTerrorabwehr nicht.", der möge sich diesen
Artikel aus dem Guardian zu Gemüte führen. Im Vereinigten Königreich genügt es anscheinend schon, im Sommer mit einer Regenjacke unterwegs zu sein und einen Rucksack dabei zu haben, um als potentieller Terrorist und damit zumindest temporär als mehr oder weniger vogelfrei zu gelten.
Warum ich mich darüber aufrege? Zum einen, weil ich normalerweise auch mit Jacke und Rucksack und allerlei elektronischem Gerät und Landkarten unterwegs bin. Zum anderen, weil ich mich für Eisenbahngeschichte und alte Industrieanlagen sowie für
Geocaching interessiere und deshalb durchaus an Orten anzutreffen bin, die zwar frei zugänglich sind, aber nicht im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen. Bislang war das kein Problem. Wenn ich das aufgrund einer allgemeinen Terrorhysterie nicht mehr machen kann, ohne gleich unbequeme Fragen oder schlimmeres über mich ergehen lassen zu müssen, ist das nicht nur eine theoretische, sondern eine ganz konkrete Einschränkung meiner
freien Persönlichkeitsentfaltung.
(Artikel via
Jochen Lillich)
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