Saturday, March 31. 2007
"Terrorized by 'War on Terror'" - ein lesenswerter Kommentar in der Washington Post zur derzeitigen Lage der USA. Autor ist Zbigniew Brzezinski, seines Zeichens ehemaliger Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter und als solcher eher als außenpolitischer Hardliner bekannt. Gerade das macht diesen Kommentar äußerst lesenswert, finde ich.
Ursprünglich hatte ich vor, meine geplante Modellbahn klassisch analog zu betreiben. In der Firma habe ich schließlich schon genug mit Computern zu tun, und auch privat sind sie ja ein nicht ganz unwesentlicher Teil meines Lebens. Also habe ich gegrübelt und grobe Pläne erstellt, mir den Kopf über Trennstellen und mehrpolige Umschalter zerbrochen und darüber, ob die Intelligenz in Form der Schaltelemente in einem abgesetzten Stellpult oder unter der Anlage sitzen soll.
Zudem kam mir der Einstiegspreis für den Digitalbetrieb immer sehr hoch vor - schließlich braucht man nicht nur (mittlerweile dank Massenproduktion günstiger gewordene) Lokdecoder, sondern vor allem eine teure Digitalzentrale zur Ansteuerung. Dachte ich.
Bis das Schicksal in Form einer eBay-Auktion zuschlug.
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Thursday, March 29. 2007
Nach der Vorstellung des Rekordgewinns im Geschäftsjahr 2006 drängt Bahnchef Mehdorn jetzt zur Eile: In einem Interview mit den ARD-Tagesthemen bezeichnet er die Privatisierung der Bahn (natürlich inklusive des Netzes) als "alternativlos" und für die Erwirtschaftung zukünftiger Gewinne als dringend notwendig. Wenn es nach ihm geht, sollen schon 2008 die Aktien der Deutschen Bahn AG an der Börse gehandelt werden.
Wenn man böse wäre, könnte man diese Eile darauf zurückführen, daß Mehdorn natürlich sehr genau weiß, wie der Rekordgewinn zustande gekommen ist - und daß man ein Schienennetz nur einmal "auf Verschleiß fahren" kann. Früher oder später sind halt auch bei einem noch so strikten Sparkurs wieder Investitionen in das Bestandsnetz nötig - Investitionen, die eher langweilig sind, mit denen man nicht protzen kann, die aber trotzdem als Passiva in der Bilanz auftauchen.
Man muß die Braut halt verheiraten, solange sie noch aufgehübscht ist...
Und dieses Jahr tun sie das anscheinend besonders heftig. Es ist für mich jedenfalls das erste Mal, daß mir mein Heuschnupfen nicht nur eine verstopfte und/oder laufende Nase beschert, sondern mich mit einer Art Migräneanfall auf das Sofa wirft.
Hoffentlich bleibt das ein Einzelfall. Und wenn die Saison vorbei ist, werde ich mich wohl doch mal nach einer Desensibilisierung erkundigen...
Tuesday, March 27. 2007

You are The Hierophant
Divine Wisdom. Manifestation. Explanation. Teaching.
All things relating to education, patience, help from superiors.The Hierophant is often considered to be a Guardian Angel.
The Hierophant's purpose is to bring the spiritual down to Earth. Where the High Priestess between her two pillars deals with realms beyond this Earth, the Hierophant (or High Priest) deals with worldly problems. He is well suited to do this because he strives to create harmony and peace in the midst of a crisis. The Hierophant's only problem is that he can be stubborn and hidebound. At his best, he is wise and soothing, at his worst, he is an unbending traditionalist.
What Tarot Card are You? Take the Test to Find Out.
(Gefunden beim täglichen Wahnsinn an der Hotline.)
Saturday, March 24. 2007
Wer als digitaler Nomade auf dem Weg durch die weite Welt einen Aufenthalt am Hauptbahnhof Heidelberg einzulegen hat, hat es gut: Dort gibt es mit dem "Zapata" ein nettes, gemütliches Lokal, das neben Getränken zu zivilen Preisen (ein Tee für 2,10 € ist nun wirklich im Rahmen) noch kostenloses WLAN bietet. Ja, genau - Netzzugang für umsonst. Und das nicht etwa unabsichtlich fehlkonfiguriert, sondern wirklich hochoffiziell: "WLAN for free" steht groß neben dem Eingang.
Eine angenehme Überraschung, und etwas, von dem sich Stuttgart eine große Scheibe abschneiden könnte.
Friday, March 23. 2007
So berichtet der Internationale Währungsfonds in seinem neuesten Weltwirtschaftsbericht und wird von der Süddeutschen Zeitung zitiert. Demnach ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung in Deutschland im Vergleich zu den USA von 77% im Jahre 1995 auf "nur noch" 71% im Jahre 2005 gefallen. Grund dafür sei (neben Dingen wie dem langsameren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie, dem geringeren Anteil der High-Tech-Firmen sowie einer "großzügigen Arbeitslosenversorgung") unter anderem die "Freizeitneigung" der Europäer - sprich: Europäer arbeiten weniger als Amerikaner.
Nun, vielleicht sind die Europäer ja einfach schlauer als die Amerikaner und haben erkannt, daß ein "sich für den Job kaputtschuften" (im Gegensatz zu "sich für den Job engagieren, ihn gerne tun, aber auch noch ein Leben neben der Arbeit haben") einen Menschen am Ende nicht wirklich glücklich macht? Und daß es noch andere Werte neben dem Bruttoinlandsprodukt gibt? Daß es ein Fehler ist, Lebensqualität ausschließlich in Wirtschaftszahlen zu messen? Könnte doch alles möglich sein... auch wenn sich das nicht in den Excel-Sheets des IWF fassen läßt.
Wednesday, March 21. 2007
Tuesday, March 20. 2007
Mit dieser Mail bestätigen wir Ihnen, dass Ihre Anmeldung bei uns eingegangen ist und wir Ihre Daten unter der Anmeldenummer ETxxxxxx registriert haben.
Nachdem der Urlaub auch genehmigt ist, ist es amtlich und hiermit offiziell verkündet: Ich werde zwischen dem 6. und dem 10. Juni 2007 in Köln anzutreffen sein. Und wieder bin ich gespannt, wie er dieses Mal sein wird - mein insgesamt siebter Kirchentag seit 1991.
Bislang war jeder auf seine ganz eigene Art schön. Anstrengend zwar, körperlich und geistig, jedes Mal wieder. Aber auch eine Möglichkeit Kraft zu schöpfen, Ruhe zu finden und zu sehen, daß ich nicht alleine bin, wenn ich mich als Christ bezeichne, als evangelischer solcher.
Und vielleicht wird dieser Kirchentag einer, bei dem ich dieses neue Medium zur Berichterstattung nutzen werde. Ich denke zumindest darüber nach, und deshalb gibt es in diesem Blog jetzt eine neue Kategorie. Für Gedanken über den Kirchentag, aber auch über den christlichen Glauben und was ich darunter verstehe allgemein.
Schauen wir mal.
Thursday, March 15. 2007
... aber man kann nicht kommunizieren lassen. Denn Frank geht ran und teilt all denen, mit denen man nicht telefonieren möchte, eben dieses freundlich aber bestimmt mit. Ideal für die Fälle, in denen man nicht ausdiskutieren möchte, warum man auf dem Formular/der Bestellung/der Teilnahmekarte keine Rufnummer angeben will.
Gefunden bei Ishtar.
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