Tuesday, June 19. 2007
Die Hochschule der Medien hier in Stuttgart veranstaltete letzten Freitag ihren ersten Digital Rights Day - eine Informations- und Diskussionsveranstaltung über Recht und Freiheit im Zeitalter der Datennetze, nicht nur für Studenten. Bereits im Vorfeld hatte das studentische Orga-Team beim Chaos Computer Club Stuttgart angefragt, ob wir nicht einen Referenten zum Thema "Überwachung / Datenschutz / Persönlichkeitsrechte" stellen könnten. Nun, wir konnten sogar zwei Referenten aufbieten, nämlich Hanno und mich. Relativ kurz vor dem Termin stellte sich dann heraus, daß noch zwei weitere Referenten des Tages aus dem Umfeld des CCCS kommen würden - Thomas referierte vor uns über den Themenkomplex "Internetrecht", und Kurt 'Pi' Jäger nach uns als Freiheitsredner über den Freiheitsbegriff und seine Bedrohung.
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Sunday, June 17. 2007
Nach einigen Tagen der Überlegung hat es sich auch bei mir ausgeflickrt - ich habe meinen Flickr-Account (der ohnehin nur ein kostenloser war, und wenig genutzt dazu) gelöscht, und die Yahoo-ID gleich mit.
Zu den Gründen hat Kris gleich zwei Artikel geschrieben. Sehr lesenswert ist auch der Artikel von Jörg Möllenkamp - lesenswert für alle, die in irgendeiner Form mit Communities zu tun haben. Besonders dann, wenn sie mit diesen Communities direkt oder indirekt Geld machen möchten.
Ich werde nicht alle Unternehmen boykottieren können, die irgendwo auf dieser Welt in irgendeiner Weise Zensur ausüben - so ehrlich bin ich mir gegenüber. Aber wenn ein Unternehmen anfängt, mich zu zensieren, dann bin ich Kunde dieses Unternehmens gewesen.
Auch das ist ein Teil der Funktionsweise von Web 2.0.
Friday, June 15. 2007
Irgendwie war diese Woche vollgepackt mit Dingen, die mir nicht so recht den Raum gegeben haben, Köln und die Erlebnisse dort in Ruhe sacken zu lassen - und außerdem war ich abends beim schwülen Wetter der vergangenen Woche meist einfach zu kaputt, um noch große Blogeinträge zu schreiben. Aber keine Sorge, es wird demnächst vermutlich wieder mehr Einträge in diesem Blog geben...
Monday, June 11. 2007
Es waren recht viele Weltjugendtags-Rucksäcke auf dem Kirchentag unterwegs. Und ja, der Sensor meiner Handykamera rauscht bei schlechten Lichtverhältnissen ziemlich  .
Saturday, June 9. 2007
Aller guten Dinge sind drei, und deshalb gibte es auch heute noch einmal kurze Eindrücke vom Kirchentag in Köln - ein letztes Mal, denn morgen heißt es schon wieder Abschied von Köln nehmen. Aber es wird mit Sicherheit noch eine Nachlese geben, hier in diesem Theater Blog...
Lebendig ging es am Abend in meiner Unterkunfts-Gemeinde, der Hoffnungskirche in Porz-Eil zu. Das traditionelle "Gute-Nacht-Café" wurde zu einem "Gute-Nacht-Grillen" umfunktioniert. Die Rheinländer wissen halt doch zu feiern...
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Friday, June 8. 2007
Auch heute bin ich wieder kurz im elektronischen Asyl, und es gibt ein paar kurze Eindrücke:
Lebendig ging es auf dem Konzert der Wise Guys auf den Poller Wiesen zu. Sehr lebendig - bei von der Feuerwehr geschätzten 70.000 Zuhörern ist das aber auch kein Wunder. Die Jungs waren sichtlich beeindruckt und überwältigt - und gaben dann ihr bestes. Neu: Das Programm hat jetzt 100% mehr Baß-Melodiestimmen!
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Thursday, June 7. 2007
Da es der Laptop dann doch nicht ins Reisegepäck geschafft hat, genieße ich gerade die elektronische Gastfreundschaft der Kirche in Bremen und ihres Internet-Cafes. Daher gibt es an dieser Stelle ein paar erste Eindrücke:
Lebendig war der Abend der Begegnung am Rheinufer - auch wenn ich nur die Hälfte der rheinischen Landeskirche besuchen konnte (nämlich die Bereiche, die ihre Stände auf der "schäl Sick" in Deutz aufgebaut hatten. Wieder einmal zeigt sich: Kirche ist ganz schön bunt - sybolisiert durch die bunten Bänder, die man bekam, aus jeder Region eins (ich habe violett, hellgrün, hellblau, orange und rot  ). Aber auch innerhalb der Regionen gab es eine sehr bunte Mischung, von der Jugendarbeit bis zur Polizeiseelsorge war alles vertreten.
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Wednesday, June 6. 2007
Der Countdown läuft - in etwas weniger als zwei Stunden sitze ich im Zug nach Köln. Dieses Blog läuft bis einschließlich Sonntag weitgehend auf Autopilot - besonders die Freischaltung von Trackbacks kann sich etwas verzögern.
Allen Kirchentagsbesuchern unter meinen Lesern wünsche ich eine gesegnete Zeit in Köln!
Tuesday, June 5. 2007
Nein, hier geht es nicht um von einem Mineralölkonzern gesponsorte Popmusik, sondern um die persönliche Hitliste der Unix-Befehle. Der Anstoß kam von Rince - und genug der Vorrede, hier sind meine Top Ten der Shell-Kommandos, nach Rechnern sortiert:
finch - mein Rootserver
114 ls
87 cd
63 links
34 rm
32 receive
13 ssh
12 md5sum
11 man
11 less
11 grep
sparrow - mein stationärer Rechner zuhause
111 cd
110 ls
46 exit
30 sudo
22 aptitude
21 scp
21 cat
18 bin/modememu
16 md5sum
9 vi
raven - mein Laptop
85 cd
66 ls
50 less
35 sudo
17 ssh
16 vi
15 aptitude
13 man
10 alsactl
9 exit
Was nicht so deutlich zu Tage tritt: Mail und News werden im Regelfall auf finch gelesen - die dafür verwendeten Programme mutt und tin laufen aber in einer screen-Session durch und sind deshalb in der history nicht so sichtbar.
Ich reiche das Stöckchen mal weiter an meinen Kollegen Frankund an den Laptop-Windowsnutzer Thomas. Zur Erinnerung, das magische Kommando lautet
history|awk '{print $2}'|awk 'BEGIN {FS="|"} {print $1}'|sort|uniq -c|sort -rn|head -10
Monday, June 4. 2007
... was ich schon im Hinterkopf hatte. Dankenswerterweise hat der Sartorienfelder passende Worte gefunden, so daß ich mich hier nicht wiederholen muß.
Nur soviel noch: Ja, es gibt sicherlich Fehlgriffe der Polizei bei Demonstrationen - gerade manche Bereitschaftspolizeien haben den Ruf, nicht besonders zartbesaitet zu sein (wobei man dazu wissen muß, daß die Beamten in der Bepo ganz am Anfang ihres Dienstes stehen, relativ jung und mit wenig Einsatzerfahrung sind). Aber zu einer Eskalation gehören immer zwei Seiten - die Montagsdemonstrationen am (Anfang vom) Ende der DDR sind zum überwiegenden Teil nicht eskaliert. Und das, obwohl da den Demonstranten eine Staatsmacht gegenüberstand, die nun wirklich jeden Grund gehabt hätte auch nur den kleinsten Vorwand zu nutzen (und die mit einiger Wahrscheinlichkeit Provokateure in den Reihen der Demonstranten hatte).
Die Vermutung liegt nahe, daß die Krawallmacher schlicht und ergreifend kein Interesse daran haben, sich nicht provozieren zu lassen...
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