Als Kassenpatient macht man so seine ganz eigenen Erfahrungen mit Ärzten - negative und positive.
Orthopäde 1, gestern mit
akuten Schmerzen in der rechten Schulter aufgesucht:
Nein, wenn Sie keinen Termin haben, können wir Sie heute nicht mehr behandeln. Nein, auch dann nicht, wenn der Doktor Sie deswegen schon einmal behandelt hat. Lassen Sie sich einen Termin geben.
Die Schmerzbehandlung erfolgte dann bei der (sehr freundlichen) Vertretung meiner gerade im Urlaub befindlichen Hausärztin, die über das Verhalten von Orthopäde 1 (und seine Diagnostik in der Vergangenheit) nur den Kopf schüttelte und mir zwei andere empfahl.
Also Anruf bei Orthopäde 2:
Waren Sie schon einmal bei uns? (Nein.) Ist das etwas akutes? (Ja, ich bin aktuell krankgeschrieben.) Ich könnte Ihnen heute um 15:15 Uhr einen Termin geben, ginge das? (...!)
Merke: Es gibt auch Ärzte, die auch einen Kassenpatienten als Menschen und nicht nur als lästigen Fall behandeln. Mal sehen, was der neue Doc so alles zur Diagnose machen möchte - die Hausarztvertreterin murmelte etwas von "Ultraschall, eventuell
Kernspin".
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