... was ich
schon im Hinterkopf hatte. Dankenswerterweise hat der Sartorienfelder
passende Worte gefunden, so daß ich mich hier nicht wiederholen muß.
Nur soviel noch: Ja, es gibt sicherlich Fehlgriffe der Polizei bei Demonstrationen - gerade manche Bereitschaftspolizeien haben den Ruf, nicht besonders zartbesaitet zu sein (wobei man dazu wissen muß, daß die Beamten in der Bepo ganz am Anfang ihres Dienstes stehen, relativ jung und mit wenig Einsatzerfahrung sind). Aber zu einer Eskalation gehören immer zwei Seiten - die Montagsdemonstrationen am (Anfang vom) Ende der DDR sind zum überwiegenden Teil nicht eskaliert. Und das, obwohl da den Demonstranten eine Staatsmacht gegenüberstand, die nun wirklich jeden Grund gehabt hätte auch nur den kleinsten Vorwand zu nutzen (und die mit einiger Wahrscheinlichkeit Provokateure in den Reihen der Demonstranten hatte).
Die Vermutung liegt nahe, daß die Krawallmacher schlicht und ergreifend kein Interesse daran haben, sich nicht provozieren zu lassen...