Aller guten Dinge sind drei, und deshalb gibte es
auch heute noch einmal kurze Eindrücke vom Kirchentag in Köln - ein letztes Mal, denn morgen heißt es schon wieder Abschied von Köln nehmen. Aber es wird mit Sicherheit noch eine Nachlese geben, hier in diesem
Theater Blog...
Lebendig ging es am Abend in meiner Unterkunfts-Gemeinde, der
Hoffnungskirche in Porz-Eil zu. Das traditionelle "Gute-Nacht-Café" wurde zu einem "Gute-Nacht-Grillen" umfunktioniert. Die Rheinländer wissen halt doch zu feiern...
Kräftig gesungen wurde beim ökumenischen Gottesdienst im Hohen Dom zu Köln. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, in dieser Kirche einen Gottesdienst feiern zu können - mit katholischer Liturgie (jedenfalls deutete der Weihrauch darauf hin), evangelischen Kirchenliedern und Predigt und einem griechisch-orthodoxen Segen (zusätzlich zum evangelischen und katholischen). So etwas sollte es öfter geben...
Schärfer scheinen die Gegensätze auf den ersten Blick nicht sein zu können - hier der Krichentag mit einer Menge Christen, und dort
die tageszeitung mit ihrem Stand. Aber wie mir die Organisatorin des Standes im Gespräch versichert, freut sich die Besatzung alle zwei Jahre wieder auf den Kirchentag. Es gebe erstaunlich viele Schnittmengen - teilweise in den Ansichten (wenn es nicht gerade um den Glauben an sich geht), aber vor allem in der Art, miteinander umzugehen. Das gegenseitige Respektieren der anderen Position, ohne dabei die eigene aufzugeben - das sei schon ein spannendes Erlebnis.
Ich hoffe, die Kurzberichterstattung vom Kirchentag hat meinen Lesern gefallen. Mein Dank geht diesmal an das Internetcafe der evangelisch-reformierten Jugend in Niedersachsen für das elektronische Asyl.