Eine Woche voraussichtlich noch, dann kann ich endlich wieder meine rechte Hand gebrauchen - zumindest ein bißchen, denke ich. Dann gibt es zwar nochmal drei bis vier Wochen Reha, aber wenigstens ist dann der erste Schritt zurück zur Normalität getan.
Es ist unglaublich, wie viele alltägliche Dinge auf einmal schwierig werden, deutlich länger dauern oder schlicht nicht möglich sind, wenn man auf seine "Haupthand" verzichten muß. Das fängt schon morgens beim Aufstehen an - meine Leser mögen einmal versuchen, eine Jeans nur mit links (für Linkshänder: nur mit rechts) anzuziehen. Beim Frühstück fehlt die Hand, die das Brot beim Bestreichen festhält, der Stuhl mit Armlehne ist je nach Höhe der Lehne unbequem oder gar nicht zu benutzen... und das ist nur der Anfang. Ach ja, und das Tippen nur mit links ist extrem anstrengend und dauert ewig. Handschriftliches kann ich gleich vergessen - ich kriege mit Müh' und Not gerade etwas unterschriftsähnliches hingekritzelt.
Wie gesagt, eine Woche noch. Danach gibt es dann vermutlich auch wieder mehr Neues im Blog, wenn ich für einen Eintrag wie diesen hier keine 20 Minuten mehr brauche.