Vorweg: Ich habe die Bücher gelesen und als Kind die BBC-Fernsehserie gesehen (obwohl ich damals noch nicht wußte, was ich da eigentlich sehe), und ich bin durchaus ein Fan vom Anhalter im Besonderen und von Douglas Adams im Allgemeinen. Den Film habe ich allerdings noch nicht gesehen, auch wenn sich das hoffentlich bald ändern wird.
Mir fällt auf, daß in vielen Kritiken (
diese hier ist nur der Anlaß für diesen Eintrag, nicht der Grund) bemängelt wird, der Film würde sich nicht an das Buch halten.
Das soll er auch gar nicht.
Der Film ist ein eigenständiges Werk aus dem "Anhalter-Universum" von Douglas Adams. Wer sich ein wenig mit der Entstehungsgeschichte des Anhalters beschäftigt (und zum Beispiel
Keine Panik! von Neil Gaiman gelesen hat), der weiß, daß sich alle Anhalter-Werke unterscheiden. Die Urfassung der BBC-Hörspielserie ist anders als das erste Buch, die Schallplatte, die Fernsehfassung, das Theaterstück, das Computerspiel und so weiter und so fort. Douglas Adams hat immer wieder Teile verändert, wenn er seine Schöpfung auf ein neues Medium "portiert" hat, und so ist es nur logisch, daß der Film als letzte Schöpfung von Adams (das ursprüngliche Drehbuch stammt ja noch von ihm) wieder ein wenig anders ist.
Für mich macht das einen Teil des Reizes aus. Ich freue mich darauf, im Film alte Bekannte wiederzusehen, und bin gleichermaßen gespannt darauf, was es neues geben wird. Einfach nur platt ein Buch abfilmen kann ja jeder.
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