Nur so ein Gedanke: Wieso soll es
eine Degradierung sein, wenn man Frauen die Möglichkeit eröffnet, Beruf und Familie zu vereinbaren - etwas, das in vielen Ländern längst selbstverständlich ist?
Ist es nicht vielmehr eine Degradierung, wenn man ihnen diese Wahlmöglichkeit vorenthält?
(Mal ganz abgesehen davon, daß es vermutlich einige Frauen gibt, die durchaus eine längere Familienpause nehmen würden - wenn sie denn hinterher ihren erlernten Beruf ohne weiteres wieder aufnehmen könnten. Aber Hand aufs Herz: Wie viele Unternehmen stellen eine Frau ein, die nach ihrer beruflichen oder wissenschaftlichen Ausbildung vielleicht ein, zwei Jahre gearbeitet hat und dann erst einmal sechs, acht, zehn oder noch mehr Jahre von der weiteren Entwicklung ihres Fachs abgekoppelt war? Und die dann nicht mehr Mitte bis Ende 20 sind, sondern Mitte bis Ende 30?)
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