Die Schweiz ist ja eigentlich eher für
ihre Neutralität bekannt. Trotzdem berichtet
die Londoner Times, daß die Schweiz
im Nachbarland Liechtenstein einmarschiert ist.
Was zuerst wie eine spezielle Form
einer feindlichen Übernahme klingt, ist bei näherem Hinsehen eher ein wenig albern: Eine schweizerische Infanteriekompanie hatte sich bei einer Nachtübung verirrt, dabei versehentlich die im betreffenden Abschnitt nicht deutlich markierte Grenze überschritten und ihren Irrtum erst nach etwa zwei Kilometern bemerkt. Die liechtensteinische Regierung sieht das ganze eher entspannt: Es habe sowieso niemand die Soldaten bemerkt - es sei nicht so, daß sie mit Kampfhubschraubern eingefallen seien oder ähnliches.
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