Früher (also in meiner Kindheit und frühen Jugend, in den späten 1970ern/frühen 1980ern) erkannte man den Winter an zwei Dingen: Es fiel so ein weißes Zeug namens "Schnee" vom Himmel und blieb auch länger als zwei Tage liegen, und die Eisdiele (im Nachbarort, später dann sogar
in unserem Dorf) machte irgendwann Ende Oktober zu und so um Ostern herum wieder auf.
Das mit dem Schnee hat sich ja nun anscheinend größtenteils erledigt, wenn man nicht gerade in den Alpen oder
im Hochschwarzwald lebt. Aber auch die Eisdielen und -cafes haben immer länger auf. Manche schließen schon gar nicht mehr, sondern servieren auch im tiefsten Winter Cappuccino und dazu dann heiße Waffeln. Ein
interessanter Artikel in der FAZ beleuchtet dieses Phänomen genauer. Schuld hat wohl weniger die globale Erwärmung, sondern eher die immer höheren Betriebskosten - und die mittlerweile deutlich sinkende Bindung der Betreiber an ihre Heimatorte. Es ist einfach nicht mehr so wie früher...
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