Gestern war es mal wieder so weit: Das letzte Rädchen auf dem persönlichen Kalender ist um eine Stelle weiter gesprungen. Nichts besonderes eigentlich, ein runder Geburtstag war es nur in hexadezimal und oktal. (Ok, für Geeks ist das vermutlich etwas besonderes.)
Und ab jetzt lebe ich länger in einem vereinten als in einem geteilten Deutschland. Vielleicht auch nichts besonderes - wenn man kein Kind der 1980er ist. Für mich ist es schon ein Punkt, der mich zumindest für einen kurzen Moment nachdenklich gemacht hat. Nachdenklich darüber, wie selbstverständlich es mittlerweile geworden ist, von Stuttgart nach Göttingen über Erfurt zu fahren, und wie unmöglich das vor gar nicht so langer Zeit gewesen wäre, als "Deutschland" für mich noch hinter Helmstedt und Bebra zu Ende war - ganz selbstverständlich und unverrückbar.
Man sollte nie vergessen, daß scheinbar selbstverständliche Dinge keineswegs immer so bleiben müssen.
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